Schaltpläne und Steuerungslogik
Das Kern-Know-how Eurer Kunden. Viele Rahmenverträge im Industrie-, Pharma- und Verteidigungsumfeld untersagen den Upload in Drittstaaten-Clouds ausdrücklich.
LOKI läuft komplett lokal auf Eurer Hardware. Er durchsucht Schaltpläne, Prüfprotokolle, Kalkulationen und Postfächer in einer einzigen Frage — und antwortet mit Quelle.
Welcher Schaltplan-Stand gilt für die Anlage bei Kunde Meier?
Es gilt der Klemmenplan aus der Erweiterung von 2023 [1]. Das letzte Prüfprotokoll stammt vom 14.09.2021, geprüft von M. Kranz mit einem Gossen Metrawatt Profitest MXTRA [2]. Zwischen beiden liegt die Nachrüstung des RCD — beauftragt per Mail am 8. Mai 2023 [3].
Haben wir eine MCC-Anlage dieser Größe schon kalkuliert?
Ja, 2023 für ein Projekt vergleichbarer Leistungsklasse [1]. Daraus sind drei Nachträge entstanden [2]. Das interne Protokoll hält fest, warum die Klemmenraum-Ausführung damals zwei Wochen Verzug verursacht hat [3].
Wer hat die Änderung an der Einspeisung wann angefordert?
Angefordert wurde sie im Baustellentermin am 11. März, schriftlich bestätigt vom Bauleiter [1]. Das Besprechungsprotokoll hält die Zustimmung fest [2], der Aufmaß-Eintrag vom 19. März belegt die Ausführung [3].
Vom Familienbetrieb bis zum DAX-Konzern — vom Maschinenbau über die Chemie bis zur öffentlichen Hand.
Nicht weil eine Richtlinie es verbietet, sondern weil Eure Kunden es Euch vertraglich weitergeben.
Das Kern-Know-how Eurer Kunden. Viele Rahmenverträge im Industrie-, Pharma- und Verteidigungsumfeld untersagen den Upload in Drittstaaten-Clouds ausdrücklich.
Zehn Jahre Nachweispflicht nach DIN VDE 0100-600 — mit Prüfer, Zeitraum und eingesetztem Messgerät nach Fabrikat und Typ. Haftungsrelevant.
Wer weiß, wie Ihr kalkuliert, weiß, wo Eure Marge liegt. Das gehört in kein fremdes Rechenzentrum.
Ein Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600 muss zehn Jahre ab letzter Änderung aufbewahrt werden. Die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230, ab Januar 2027 verbindlich, verlangt technische Unterlagen inklusive Risikoanalysen, Zeichnungen und Softwarelogik — ebenfalls zehn Jahre. Aufbewahren könnt Ihr. Auffinden ist das Problem.
DIN VDE 0105-100 verlangt die Wiederholungsprüfung unter Bezugnahme auf die erforderlichen Schaltpläne und technischen Unterlagen. Ist der aktuelle Plan-Stand nicht in Minuten auffindbar, wird aus einem kalkulierten Prüftag ein Prüftag plus Suchtag.
VDE-AR-N 4105 oder 4110, Anlagenzertifikat B, NELEV-Konformitätserklärung, die Formularkette E.1 bis E.8. Jeder Verteilnetzbetreiber hat eigene Anschlussbedingungen, Formularversionen und Einreichwege — und die Registrierung im Marktstammdatenregister binnen eines Monats nach Inbetriebnahme.
Der Ersatzbedarf durch Verrentung steigt auf rund 13.000 Elektroingenieure pro Jahr. Dasselbe Team trägt mehr Projekte, während die Leute gehen, die wissen, warum eine Anlage 2014 so und nicht anders verschaltet wurde.
Das Wissen ist im Haus. Es liegt nur in einem CAE-Projekt, einem gescannten Protokoll, einer Kalkulationszeile und einem Mailthread gleichzeitig.
Euer Wissen liegt in vier Systemen, die sich nicht kennen: CAE-Projekte, gescannte Prüfprotokolle, ERP-Kalkulation und die Postfächer der Projektleiter. LOKI legt eine Suche über alle vier — vollständig auf Eurer Hardware, mit Quellenangabe zu jeder Antwort.
CAE-Projekt, gescanntes Protokoll, Kalkulationszeile, Mailthread.
LOKI erschliesst alle vier und legt eine Suche darüber.
Kein Dateiname, kein Projektkürzel, kein Wissen darüber, wo etwas liegt.
Jede Aussage trägt die Quelle, aus der sie stammt.
Eine Frage. Vier Systeme. Eine Antwort, die sagt, woher sie es weiß.
Montag, 6:40 Uhr. Der Prüfer soll eine Anlage prüfen, die Euer Haus 2016 gebaut und 2021 erweitert hat.
Welcher Schaltplan-Stand gilt für die Anlage bei Kunde Meier?
Es gilt der Klemmenplan aus der Erweiterung von 2023 [1]. Das letzte Prüfprotokoll stammt vom 14.09.2021, geprüft von M. Kranz mit einem Gossen Metrawatt Profitest MXTRA [2]. Zwischen beiden liegt die Nachrüstung des RCD — beauftragt per Mail am 8. Mai 2023 [3].
Er fährt mit dem richtigen Stand los, statt vor Ort zu telefonieren.
Euer Team will mit den besten Modellen arbeiten — und tut es ohnehin, notfalls am Werkzeugkasten vorbei. LOKI macht daraus einen offiziellen Weg: Ihr bindet externe Modelle an, und jede Anfrage läuft vorher durch eine Prüfung. Namen, Auftragsnummern, Bauteilkennungen und Beträge werden erkannt und geschwärzt, bevor der Prompt das Haus verlässt.
Fass die Nachträge aus dem Projekt Meier[KUNDE], Auftrag 4711[AUFTRAG], für die Schaltanlage mit Kennzeichen -Q1[BETRIEBSMITTEL] zusammen.
Protokoll06:41 · M. Kranz · Claude Opus 4.8 · 3 Funde geschwärzt · gesendet
Namenserkennung und konfigurierbare Muster finden, was nicht rausgehen darf.
Der Nutzer sieht im Chat, was gefunden wurde, und wählt: anonymisiert senden, unverändert senden oder abbrechen.
Jeder Aufruf steht im Protokoll — mit Nutzer, Modell, Zeitpunkt und dem Ergebnis der Prüfung. Auch die abgebrochenen.
Und so sieht die Umschaltung im Produkt aus: Wer ein Cloud-Modell wählt, bekommt es gesagt — nicht im Kleingedruckten, sondern über dem Eingabefeld.
Das ist der Unterschied zwischen einem Verbot, das umgangen wird, und einem Weg, den man nehmen darf.
Wir müssen für die Architektur nicht selbst bürgen. Die Datenschutzkonferenz der deutschen Aufsichtsbehörden hat sie beschrieben, bevor wir sie gebaut haben.
Die Orientierungshilfe „KI und Datenschutz" der Datenschutzkonferenz sagt wörtlich: „Technisch geschlossene Systeme sind daher aus datenschutzrechtlicher Sicht vorzugswürdig." Bei offenen Systemen verlassen die Eingabedaten den geschützten Bereich der Anwender. Bei LOKI tun sie das nicht.
Im Sprachmodell selbst lässt sich nicht steuern, wer welche Information sehen darf — das stellen die Aufsichtsbehörden ausdrücklich fest. Im vorgeschalteten Wissenssystem dagegen wirken Mandantentrennung und Rollenkonzept. Deshalb ist LOKI so gebaut. Und deshalb sind einzelne Einträge gezielt löschbar, statt in einem Modell zu verschwinden.
Die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verlangt ab Januar 2027 dokumentierte Software- und KI-Aspekte in den technischen Unterlagen. Wer Stadtwerke, Netzbetreiber oder KRITIS-Industrie beliefert, erbt deren Lieferkettenanforderungen aus NIS2. Ein Stack, der vollständig bei Euch läuft, ist im Lieferantenfragebogen eine Zeile Antwort statt eines Rechtfertigungsaufsatzes.
Die Aufsicht nennt das eine mitigierende Maßnahme, keine Pauschallösung — und benennt offene Fragen bei Transparenz und Betroffenenrechten. Wir sagen es genauso.
Ohne dass Ihr Eure Systemlandschaft ändern müsst.
LOKI ist ein Werkzeug-Agent, kein Chatbot. Er fragt Datenbanken live ab, erzeugt fertige Word- und PowerPoint-Dokumente und protokolliert jeden Schritt.
Die Anfrage klingt vertraut: MCC-Schaltanlage, ähnliche Leistungsklasse, ähnliche Branche. LOKI findet die Kalkulation des Vergleichsprojekts, die drei Nachträge, die daraus entstanden sind, und das Protokoll, in dem festgehalten ist, warum die Klemmenraum-Ausführung zwei Wochen Verzug verursacht hat.
Kalkuliert mit dem Wissen aus dem letzten Mal, nicht mit dem Bauchgefühl von heute.
Vier Monate nach Abnahme bestreitet der Auftraggeber, eine Änderung beauftragt zu haben. Es geht um 18.000 Euro. LOKI findet den Mailwechsel vom Baustellentermin, das Besprechungsprotokoll mit der Zustimmung des Bauleiters und den Aufmaß-Eintrag, der die Ausführung belegt — mit Datum, Absender und Fundstelle.
Nachträge scheitern selten an der Berechtigung. Meist am Beleg.
Störung an einer Anlage aus 2014. Der Kollege, der sie gebaut hat, ist seit einem Jahr in Rente. LOKI findet vom Tablet aus die Sonderfreigabe für den abweichenden Sammelschienen-Querschnitt, die begründende Mail des damaligen Konstrukteurs und die Revisionszeichnung, die nie ins ERP gewandert ist.
Erfahrung, die das Haus verlassen hat, bleibt abrufbar.
Ebenso: technische Unterlagen für die Maschinenverordnung zusammenstellen · Bauart- und Stücknachweise nach DIN EN 61439 auffindbar halten · Gefährdungsbeurteilungen wiederverwenden · Ausschreibungen nach passenden Losen durchsuchen
Mit unserem lokal installierten KI-Assistenten von IGNAITE können unsere Mitarbeiter sehr viel schneller auf unser Firmenwissen zugreifen, etwa auf Informationen aus vergangenen Projekten. Das ermöglicht eine höhere Produktivität — und vor allem eine umfassendere Wissensbereitstellung.
In der Zusammenarbeit mit IGNAITE ist eine praxisnahe und leistungsfähige Computer-Vision-Lösung entstanden, die unsere Prozesse im Materialeingang nachhaltig verbessert. Besonders überzeugt hat uns das strukturierte Vorgehen, das tiefgehende Prozessverständnis und die Fähigkeit, komplexe Anforderungen pragmatisch umzusetzen.
LOKI erschließt, was geschrieben wurde. In der Fertigung entsteht aber vieles, das nie in ein Dokument wandert: Ströme, Temperaturen, Schaltspiele, Laufzeiten. MINERVA nimmt sie an der Anlage auf — auf eigenen Platinen, im eigenen Netz — und macht sie zu Quellen, die LOKI zitieren kann.
Erweiterbar mit MINERVABeide Produkte folgen denselben Grundsätzen: souverän, quellenbasiert, lokal. Ihr startet mit einem und nehmt das andere dazu, wenn Ihr es braucht.
Von der Beauftragung bis zum produktiven Betrieb in unter vier Wochen.
Wir schauen uns Eure Datenlandschaft an und sagen ehrlich, was LOKI daraus erschließen kann und was nicht.
Die Hardware kommt hinter Eure Firewall. Fileshares, SharePoint, ERP und Mailserver werden angeschlossen.
Wir übergeben erst, wenn es produktionsreif läuft. Der EU AI Act verpflichtet Euch seit Februar 2025, Beschäftigte im kompetenten Umgang mit KI zu schulen — diese Schulung übernehmen wir.
Wir erschließen die relevanten Inhalte — Stücklisten, Betriebsmittelkennzeichen, Klemmen- und Kabellisten sowie die Plan-PDFs samt Metadaten. Der Anspruch ist nicht, EPLAN zu ersetzen, sondern die Frage „In welchem Projekt war das nochmal so gelöst?" in Sekunden zu beantworten. Was in Eurer Landschaft konkret möglich ist, klären wir vor der Installation.
Nein. Gescannte Dokumente werden per Texterkennung erschlossen. Bei handschriftlichen Eintragungen sinkt die Trefferquote — das sagen wir vorher, statt es zu versprechen.
Das ist der Grund für LOKI. Es gibt keinen Upload und keine Drittlandsübermittlung. Die optionale Fernwartung für Support und Updates könnt Ihr jederzeit deaktivieren; für den Betrieb braucht LOKI kein Internet.
LOKI antwortet quellenbasiert und nennt zu jeder Aussage das Dokument. Für sensible Aktionen gilt: Ein Mensch bestätigt, bevor etwas passiert. Und jeder Werkzeugaufruf wird protokolliert.
Ein fester Monatspreis plus einmaliges Setup, in dem die Server-Hardware enthalten ist. Entscheidend: Die Lizenz gilt für unbegrenzt viele Nutzer. Es gibt drei Pakete, die sich in der Hardware-Dimensionierung unterscheiden. Betrieb, Wartung, Updates und Support sind enthalten. Den konkreten Preis nennen wir Dir im Erstgespräch.
Die Branchenseiten zeigen LOKI im Alltag einzelner Branchen. Fehlt Deine, heisst das nur, dass wir sie noch nicht aufgeschrieben haben.
30 Minuten, ehrliche Einschätzung. Keine Folien, kein Verkaufsdruck. Wir sagen Euch auch, wenn LOKI bei Eurer Datenlage noch nicht der richtige Schritt ist.