Zeichnungen und NC-Programme
Das Know-how Eurer Kunden, oft unter NDA. Viele Rahmenverträge im Automotive-, Wehr- und Anlagenumfeld untersagen den Upload in Drittstaaten-Clouds ausdrücklich.
LOKI läuft komplett lokal auf Eurer Hardware. Er findet Zeichnungen, Arbeitspläne, Prüfprotokolle, Werkstoffzeugnisse und Postfächer mit einer Frage. Jede Antwort nennt ihre Quelle.
Der Kunde will das 3.1-Zeugnis zu Charge 84120. Wo liegt das, und wohin ging der Rest der Stange?
Das Abnahmeprüfzeugnis nach EN 10204 liegt beim Wareneingang vom 12. Mai [1]. Die Charge steckt in drei Aufträgen, die Zuschnittliste zeigt Maße und Restlänge [2]. Der Lieferschein zum Kundenauftrag nennt Position und Menge [3].
Reklamation zu Teil 4711. Welche Messwerte haben wir, welches Werkzeug war drin, welcher Programmstand?
Das Messprotokoll vom Endcheck zeigt alle Maße in Toleranz [1]. Das BDE-Journal hält einen Werkzeugwechsel mitten in der Charge fest [2]. Und der NC-Programmstand wurde zwei Tage vorher geändert, die Änderungsnotiz nennt den Grund [3].
Haben wir so ein Teil schon mal gefertigt? Und was lief da schief?
Ja, 2024 in ähnlicher Geometrie [1]. Die Nachkalkulation zeigt, dass die Rüstzeit doppelt so hoch war wie angesetzt [2]. Im Besprechungsprotokoll steht der Grund: Die Spannvorrichtung musste zweimal geändert werden [3].
Vom Familienbetrieb bis zum DAX-Konzern — vom Maschinenbau über die Chemie bis zur öffentlichen Hand.
Daran hängen NDAs, Haftung und Eure Marge.
Das Know-how Eurer Kunden, oft unter NDA. Viele Rahmenverträge im Automotive-, Wehr- und Anlagenumfeld untersagen den Upload in Drittstaaten-Clouds ausdrücklich.
Stundensätze, Rüstzeiten, Ausschussquoten: Wer sie liest, weiß, wo Eure Marge liegt. Das gehört in kein fremdes Rechenzentrum.
Werkstoffzeugnisse nach EN 10204, Messprotokolle, Chargenrückverfolgung — haftungsrelevant über Jahre. Und im Reklamationsfall Eure Verteidigung.
Die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230, ab Januar 2027 verbindlich, verlangt technische Unterlagen inklusive Risikoanalysen, Zeichnungen und Softwarelogik, zehn Jahre lang. Dazu Erstmusterprüfberichte und Chargennachweise, nach denen Kunden noch Jahre später fragen. Abgelegt ist das alles. Nur eben an fünf Orten.
ISO 9001, bei Zulieferern IATF 16949, und dazwischen die Kundenaudits: Dokumentenlenkung, Prüfmittelüberwachung, Schulungsnachweise, 8D-Historie. Wer Nachweise erst suchen muss, verliert Prüftage und Vertrauen.
Zerspaner und Einrichter stehen seit Jahren auf der Engpassliste der Bundesagentur für Arbeit. Warum ein Teil mit reduziertem Vorschub läuft und welche Spannvorrichtung die Vibration wegnimmt, steht in Rüstblättern, Sonderfreigaben und in Köpfen, die gehen.
Aufträge im ERP, Prüfungen im CAQ, NC-Programme und Rüstblätter auf dem Fileserver, Maschinenzeiten im BDE, Absprachen im Postfach. Keines dieser Systeme kann die anderen durchsuchen.
Das Wissen ist im Haus. Es liegt nur im ERP, im CAQ, im CAM-Ordner, im BDE-Journal und im Postfach des Projektleiters gleichzeitig.
Euer Wissen liegt in vier Welten, die sich nicht kennen: Aufträge und Kalkulation im ERP, Prüfungen im CAQ, NC-Programme und Rüstblätter auf dem Fileserver, Absprachen im Postfach. LOKI legt eine Suche über alle vier — vollständig auf Eurer Hardware, mit Quellenangabe zu jeder Antwort.
ERP-Auftrag, CAQ-Prüfung, NC-Ordner, Mailthread.
LOKI erschliesst alle vier — nach Eurem Rollenkonzept.
Kein Systemwissen, kein Dateiname, keine Ordnersuche.
Jede Aussage trägt die Quelle, aus der sie stammt.
Eine Frage. Vier Systeme. Eine Antwort, die sagt, woher sie es weiß.
Donnerstag, 7:40 Uhr. Der Kunde reklamiert eine Maßabweichung. Der 8D-Report soll bis Montag stehen.
Der Kunde will das 3.1-Zeugnis zu Charge 84120. Wo liegt das, und wohin ging der Rest der Stange?
Das Abnahmeprüfzeugnis nach EN 10204 liegt beim Wareneingang vom 12. Mai [1]. Die Charge steckt in drei Aufträgen, die Zuschnittliste zeigt Maße und Restlänge [2]. Der Lieferschein zum Kundenauftrag nennt Position und Menge [3].
Der Report zitiert Belege statt Erinnerungen: Messprotokoll, Werkzeugwechsel, Programmstand.
Euer Team will mit den besten Modellen arbeiten, und tut es ohnehin, notfalls am Werkzeugkasten vorbei. LOKI macht daraus einen offiziellen Weg: Ihr bindet externe Modelle an, und jede Anfrage läuft vorher durch eine Prüfung. Namen, Auftragsnummern, Bauteilkennungen und Beträge werden erkannt und geschwärzt, bevor der Prompt das Haus verlässt.
Fass mir die Reklamation von Fa. Brandt[KUNDE] zu Zeichnung 4711-B Rev. C[ZEICHNUNG] zusammen. Maßabweichung am Ø 12 H7[MERKMAL].
Protokoll07:58 · M. Weber · Claude Opus 4.8 · 3 Funde geschwärzt · gesendet
Namenserkennung und konfigurierbare Muster finden, was nicht rausgehen darf.
Der Nutzer sieht im Chat, was gefunden wurde, und wählt: anonymisiert senden, unverändert senden oder abbrechen.
Jeder Aufruf steht im Protokoll — mit Nutzer, Modell, Zeitpunkt und dem Ergebnis der Prüfung. Auch die abgebrochenen.
Und so sieht die Umschaltung im Produkt aus: Wer ein Cloud-Modell wählt, bekommt es direkt über dem Eingabefeld gesagt.
Das ist der Unterschied zwischen einem Verbot, das umgangen wird, und einem Weg, den man nehmen darf.
Wir müssen für die Architektur nicht selbst bürgen. Die Datenschutzkonferenz der deutschen Aufsichtsbehörden hat sie beschrieben, bevor wir sie gebaut haben.
Die Orientierungshilfe „KI und Datenschutz" der Datenschutzkonferenz sagt wörtlich: „Technisch geschlossene Systeme sind daher aus datenschutzrechtlicher Sicht vorzugswürdig." Bei offenen Systemen verlassen die Eingabedaten den geschützten Bereich der Anwender. Bei LOKI tun sie das nicht.
Im Sprachmodell selbst lässt sich nicht steuern, wer welche Information sehen darf — das stellen die Aufsichtsbehörden ausdrücklich fest. Im vorgeschalteten Wissenssystem dagegen wirken Mandantentrennung und Rollenkonzept. Deshalb ist LOKI so gebaut. Und deshalb sind einzelne Einträge gezielt löschbar, statt in einem Modell zu verschwinden.
Die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verlangt ab Januar 2027 dokumentierte Software- und KI-Aspekte in den technischen Unterlagen. Zulieferer erben die Nachweispflichten ihrer Kunden — von der Dokumentenlenkung nach IATF 16949 bis zur NIS2-Lieferkette, wer KRITIS-Industrie beliefert. Ein Stack, der vollständig bei Euch läuft, ist im Lieferantenfragebogen eine Zeile Antwort statt eines Rechtfertigungsaufsatzes.
Die Aufsicht nennt das eine mitigierende Maßnahme, keine Pauschallösung — und benennt offene Fragen bei Transparenz und Betroffenenrechten. Wir sagen es genauso.
Ohne dass Ihr Eure Systemlandschaft ändern müsst.
LOKI ersetzt keines dieser Systeme, die bleiben führend. LOKI macht auffindbar, was dazwischen liegt, und erzeugt daraus fertige Dokumente: den 8D-Entwurf, die Zeugnis-Mappe zur Charge, die Audit-Vorlage.
LOKI findet die Messprotokolle, den Werkzeugwechsel im BDE-Journal, den NC-Programmstand samt Änderungsnotiz und die Sortierprüfung der Restcharge, jeder Punkt mit Fundstelle für D2 bis D5.
Der Report zitiert Belege statt Erinnerungen.
Prüfmittelüberwachung, Schulungsnachweise, Lenkung der Vorgabedokumente, 8D-Historie: LOKI liefert Stand und Fundstelle jedes Nachweises. Die Lücken findet Ihr vor dem Audit, nicht erst darin.
Das Audit prüft die Nachweiskette, nicht die Maschine.
Warum das Teil mit reduziertem Vorschub läuft, welche Spannvorrichtung die Vibration wegnimmt, wo die Sonderfreigabe liegt: LOKI findet das Rüstblatt, die Änderungsnotiz und die Mail, in der es entschieden wurde.
Der Nachfolger erbt nicht nur die Maschine, sondern auch ihr Gedächtnis.
Ebenso: Werkstoffzeugnisse zur Charge in Sekunden ziehen · Erstmusterprüfberichte zusammenstellen · Wartungshistorie je Maschine im Blick behalten · Angebote nach ähnlichen Teilen durchsuchen · technische Unterlagen für die Maschinenverordnung zusammenstellen
Mit unserem lokal installierten KI-Assistenten von IGNAITE können unsere Mitarbeiter sehr viel schneller auf unser Firmenwissen zugreifen, etwa auf Informationen aus vergangenen Projekten. Das ermöglicht eine höhere Produktivität — und vor allem eine umfassendere Wissensbereitstellung.
In der Zusammenarbeit mit IGNAITE ist eine praxisnahe und leistungsfähige Computer-Vision-Lösung entstanden, die unsere Prozesse im Materialeingang nachhaltig verbessert. Besonders überzeugt hat uns das strukturierte Vorgehen, das tiefgehende Prozessverständnis und die Fähigkeit, komplexe Anforderungen pragmatisch umzusetzen.
LOKI erschließt, was geschrieben wurde. An Euren Maschinen entsteht aber vieles, das nie in ein Dokument wandert: Spindelströme, Schwingungen, Temperaturen, Taktzeiten, Stillstände. MINERVA nimmt sie an der Anlage auf, mit eigenen Platinen im eigenen Netz, und macht sie zu Quellen, die LOKI zitieren kann. Aus dem Schwingungsverlauf der Fräsmaschine wird ein Nachweis mit Fundstelle.
Erweiterbar mit MINERVABeide Produkte folgen denselben Grundsätzen: souverän, quellenbasiert, lokal. Ihr startet mit einem und nehmt das andere dazu, wenn Ihr es braucht.
Von der Beauftragung bis zum produktiven Betrieb in unter vier Wochen — ohne Eingriff in Maschinen oder Steuerungen.
Wir schauen uns an, wo Eure Nachweise liegen (ERP, CAQ, CAM-Ordner, Postfächer) und sagen ehrlich, was LOKI daraus erschließen kann.
Die Hardware kommt hinter Eure Firewall. Fileshares, ERP, CAQ und Mailserver werden angeschlossen, ohne Eingriff in laufende Maschinen oder Steuerungen.
Wir übergeben erst, wenn es produktionsreif läuft. Der EU AI Act verpflichtet Euch seit Februar 2025, Beschäftigte im kompetenten Umgang mit KI zu schulen; diese Schulung übernehmen wir.
Wir erschließen die relevanten Inhalte: Zeichnungs-PDFs samt Schriftfeld und Revisionsstand, Stücklisten, NC-Programme als Text, Rüstblätter und die Metadaten der CAD-Ablage. Der Anspruch ist nicht, Euer CAD zu ersetzen, sondern die Frage „Wo ist der gültige Stand?" in Sekunden zu beantworten. Was in Eurer Landschaft konkret möglich ist, klären wir vor der Installation.
Nur Eure eigene. LOKI läuft auf Eurer Hardware hinter Eurer Firewall: kein Upload, kein API-Aufruf an OpenAI, Anthropic oder Google, kein Training durch Dritte. Und das Rollenkonzept regelt, wer im Haus was sehen darf: Der Vertrieb sieht keine NC-Programme, die Werkstatt keine Kalkulation.
LOKI antwortet quellenbasiert und nennt zu jeder Aussage das Dokument, prüfbar, bevor etwas in Fertigung oder Report geht. Und eine Grenze ziehen wir bewusst: LOKI gibt keine Fertigungsfreigaben. Er findet; entscheiden bleibt Sache von QS und Meister.
Nein. Euer QM-System bleibt die führende Quelle für gelenkte Dokumente, Euer CAQ für Prüfungen. LOKI ändert daran nichts. Er macht auffindbar, was daneben liegt: die Mail zur Sonderfreigabe, das gescannte Altprotokoll, den 8D-Bericht von 2022.
Nein. Gescannte Dokumente werden per Texterkennung erschlossen. Bei handschriftlichen Eintragungen sinkt die Trefferquote. Das sagen wir vorher, statt es zu versprechen.
Ja, über Mandanten- und Rollentrennung: Wer ein Projekt nicht sehen darf, sieht es nicht, auch nicht über die Suche. Die Trennung richten wir vor dem Rollout gemeinsam mit Euch ein.
Ein fester Monatspreis plus einmaliges Setup, in dem die Server-Hardware enthalten ist. Die Lizenz gilt für unbegrenzt viele Nutzer. Es gibt drei Pakete, die sich in der Hardware-Dimensionierung unterscheiden. Betrieb, Wartung, Updates und Support sind enthalten. Den konkreten Preis nennen wir Dir im Erstgespräch.
Die Branchenseiten zeigen LOKI im Alltag einzelner Branchen. Fehlt Deine, heisst das nur, dass wir sie noch nicht aufgeschrieben haben.
30 Minuten, ehrliche Einschätzung. Keine Folien, kein Verkaufsdruck. Wir sagen Euch auch, wenn LOKI bei Eurer Datenlage noch nicht der richtige Schritt ist.